Mittwoch, 10. August 2022

Viel Arbeit auch während Corona

Bremervörde. Nach zwei „Corona-Jahren“ hat die Bremervörder Ortsfeuerwehr am vergangenen Freitag wieder eine Mitgliederversammlung durchgeführt und Bilanz der vergangenen zwei Jahre gezogen. Auch wenn Übungsdienste und Kameradschaftspflege während Corona auf ein Minimum reduziert waren – Arbeit gab es für die Ortsfeuerwehr genug.

In seinem Jahresbericht präsentierte Ortsbrandmeister Holger Naubert die Einsatzzahlen der Jahre 2020 und 2021. Zu insgesamt 119 Einsätzen mussten die Retter im Jahr 2020 ausrücken, im vergangenen Jahr waren es 110. Oberstes Ziel, so Naubert, sei es in den vergangenen beiden Jahren gewesen, die Einsatzfähigkeit der Wehr zu gewährleisten. Dies sei bis heute gelungen. „Nicht zuletzt auch durch die hohe Disziplin und Impfbereitschaft unserer Mitglieder“, lobte Naubert. Zu keiner Zeit habe es während der Corona-Hochphase Einschränkungen der Einsatzfähigkeit gegeben. Insgesamt rückten die Retter in den Jahren 2020 und 2021 zu 65 Brandeinsätzen, 123 Hilfeleistungen und 40 sonstigen Einsätzen aus. Zu den besonderen Einsätzen, auf die der Ortsbrandmeister in seinem Jahresbericht einging, zählte unter anderem die Bereitstellung bei einem SEK-Einsatz, die Rettung eines verunglückten Pferdes auf einer Fußgängerbrücke an der Oste, die Evakuierung eines Zuges auf freier Strecke, die Rettung eines Jungen aus einem Baum oder die eines Altenheimbewohners, dessen Fuß im Toilettenbecken eingeklemmt war.

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