Sonntag, 19. Mai 2024

Unter der Haube ordentlich Wumms

In Volkmarst war am Wochenende schweres Gerät im Einsatz: Zum 15. Mal war Farm-Pulling angesagt, und das hochmotorisierte Super-Spektakel zog wieder massenhaft Besucher ins dörfliche Idyll. Vom Kleinkind bis zum Altenteiler – die Faszination für die PS-starken Maschinen war überall spürbar.

Tausende Besucher verfolgten die Wettkämpfe im Ring: Bauernklasse 1,5, bis 6,5 Tonnen und mehr. Das Publikum fieberte mit, wie sich Fendts, Deutz und Konsorten über die Wettkampfbahn pflügten, den Bremswagen im Schlepptau. Für die Sieger gab es Pokale. Moderiert wurden die Wettbewerbe von Ulf Schnackenberg, der Tractor-Pulling-Events europaweit begleitet. Gegen Abend sorgte der Wohltmann-Cup für Spannung, bevor die Stimmung bei der Show der Supertraktoren ihren Höhepunkt erreichen sollte.

Björn Bankonier vom veranstaltenden Volkmarster Trecker-Treck-Team sah für die „Night-Pulling-Session“ am Sonnabend „alle Rekorde gebrochen“. An die 6.500 Gäste waren dabei, als alle Klassen und die ausländischen Gaststarter mit ihren schweren Maschinen unter Beweis stellten, was mit ordentlich Wumms unter der Haube möglich ist. Schlagersängerin Marry aus Mallorca stellte passend zum Abend ihren Hit „Wir lassen die Erde beben“ vor.

Das „Tractor-Pulling“ in Volkmarst ist über die Jahre immer größer geworden. Zum harten Kern des Vorbereitungsteams gehören rund 25 Leute, aber wenn die Veranstaltung über die Bühne geht, sind an die 120 Helferinnen und Helfer im Einsatz. „Fast das ganze Dorf steht dahinter“, meinte Tjorben Aldag, Sohn von Event-Initiator Reiner Aldag. Auch auf dem angrenzenden Camping-Platz, im „TTV-Arena-Park“, herrschte gute Stimmung. Viele Besucher seien schon am Mittwoch angereist. „Die wollen Party machen“, berichtete Tjorben Aldags Schwester Anna Maria, ebenfalls Mitglied im Orga-Team. „Wenn nicht das ganze Dorf dahinterstünde, könnte die Veranstaltung im jetzigen Rahmen gar nicht stattfinden“, zeigte sich eine Zuschauerin aus Volkmarst überzeugt.

Nach Einschätzung von Björn Bankonier sind alle Wettkämpfe „fair und gut verlaufen“. Weil das Starterfeld in Leistung und Ergebnis jeweils dicht beieinanderlag, sei es auch für die Zuschauer sehr spannend gewesen. Er sei mit dem Veranstaltungsverlauf „rundum zufrieden“, so Bankonier.

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