Samstag, 25. September 2021

Gerechtes Remis im Gemeinde-Derby

KARLSHÖFEN. Das nach längerer Zeit mal wieder in einer Ligaserie stattfindende Derby zwischen dem TSV Karlshöfen und TSV Gnarrenburg endete am Sonnabend mit einem 2:2-Unentschieden. Für den heimischen Kreisligisten war es der siebte Punkt im fünften Spiel und für die Gäste nach zwei Niederlagen und einem Remis der erst zweite Zähler.

Auch wenn die Gnarrenburger unbedingt den ersten Sieg wollten, so war deren Trainer Mirko Böttjer mit dem Remis nicht unzufrieden. Verantwortlich machte der Coach einen kräftigen Durchhänger nach etwa 20 Minuten, bei dem seine Mannschaft die Ordnung verlor und der Gegner bis in den zweiten Durchgang fast komplett das Kommando übernahm. Insgesamt war es für Böttjer ein sehr intensives und von der Lauf-und Einsatzfreude geprägtes Derby. Fußballerisch sei es enttäuschend gewesen. So sah es auch der Karlshöfener Coach Florian Mahnken: „Es war kein schönes Spiel. Es gab viel Kampf und Krampf.“ Mahnken ärgerte sich zudem, „dass wir uns nach einer guten Phase den Schneid haben abkaufen lassen.“

Der erste Treffer fiel bereits nach vier Minuten. Als Torschütze glänzte Gnarrenburgs Torjäger André Ropers per Abstauber. Anschließend blieb der Gast am Drücker und kam zu weiteren guten Chancen, die aber beispielsweise von Ropers oder Matthis Lemmermann jeweils frei vor dem Keeper vergeben wurden. Ab der Mitte des ersten Durchganges war das flotte Gnarrenburger Offensivspiel plötzlich vorbei. Der Gast verlor den Faden, bald die Ordnung und schließlich gegen die aufkommenden Karlshöfener komplett die Kontrolle. Kurz vor der Pause wurde das Heimteam für die deutliche Leistungssteigerung belohnt, als Chris Bubbel einen Elfmeter (43.) zum verdienten Ausgleich verwandelte.

In der zweiten Halbzeit änderte sich am Kräfteverhältnis zunächst nichts. Karlshöfen gab die Richtung vor und erzielte auch den nächsten Treffer. Das 2:1 markierte Philipp Lampe bereits nach zwei Minuten mit einem platzierten Flachschuss. Wenig später verpasste Lampe den wohl vorentscheidenden dritten Heimtreffer nur knapp. Gnarrenburg reagierte mit einigen Umstellungen. So rückte zum Beispiel Sascha Willen ins Mittelfeld und vor allem diese Maßnahme zahlte sich aus, denn der Gast bekam zunehmend Spielanteile und dabei die besseren Tormöglichkeiten. Auch der zweite Torerfolg ließ nicht lange auf sich warten. Verantwortlich war erneut André Ropers, der in der 56. Minute ein weiteres Mal abstaubte. Mehr war für das engagierte Böttjer-Team nicht drin, und kurz vor Schluss hätte sich der Gast fast noch die dritte Niederlage eingefangen, als der eingewechselte Dominic Meyer das Leder mit einem herrlichen Volleyschuss an die Latte setzte.

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