Samstag, 22. Juni 2024

Anderlingen kassiert Ausgleich in der Nachspielzeit

Der SV Anderlingen kam gegen die abstiegsgefährdete TuSG Ritterhude nicht über ein 3:3 (0:1) hinaus. Nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit folgte die Steigerung in den letzten 30 Minuten mit Abschlüssen im Minutentakt. Dennoch konnte der Kreisliga-Aufsteiger eine hochverdiente 3:2-Führung nicht „vergolden“ und fing sich in der Nachspielzeit das ärgerliche 3:3 ein.

Die Gastgeber mussten nach der schweren Verletzung von Malte Holsten das Abwehrzentrum umbauen, brachten Ole Lemmermann als Innenverteidiger. Der „Edeltechniker“ machte seine Sache neben Fabian Schäfer gut, hätte mit etwas mehr Konsequenz das 0:1 von Phillip Brouwer verhindern können (16.). „Da bin etwas zu spät gekommen“, räumte Lemmermann ein.

In der Folgezeit versuchte die Otten-Elf mehr Struktur ins Aufbauspiel zu bringen, was eher nicht gelang. Dennoch lag der Ausgleich durch Rayk Hess und Lemmermann in der Luft (20./35.). „Es fehlte in der Defensive einfach die Cleverness und Absprache“, grantelte Coach Klaus Otten, der nach einem Foul an Brian Müller das 1:1 durch Andre Steffens vom Punkt notierte (63.). Das war die Initialzündung und Lucas Heins und Müller hätten auf 2:1 stellen müssen. Die Führung erzielte dann der bärenstarke Sechser Phil Steffens, der die Kugel per Freistoß aus 20 Metern in den Winkel hämmerte (63.).

Dann verpassten Linus Brunckhorst und Heins das 3:1 und ein Konter führte durch Chris Hybsz zum Ausgleich (82.). Es blieb spannend, denn Brunck-horst und Heins ließen das 3:2 liegen (74./78.). „Da muss man doch aus kurzer Distanz den Abschluss suchen“, ärgerte sich Phil Steffens. Das überfällige 3:2 erzielte Brunckhorst nach einem klugen Heins-Zuspiel. „Wir verschenken zwei wichtige Punkte, weil die Absicherung fehlte“, kritisierte Otten, der auf den Ausgleich von Mirco Dressler abzielte (90.+4).

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